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3 Fragen an: Albert

09.16.21
Team
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UPTO: Jedes UPTO Auto im Abo ist mit einem umfassenden Sicherheits- und Fahrassistenzpaket ausgerüstet. Warum ist das so wichtig?

Albert: Wie wichtig Fahrassistenzsysteme sind, wird spätestens bei einem Blick auf Zahlen und Statistiken klar. Beispielsweise wird geschätzt, dass ein Notbremsassistent die Häufigkeit von Auffahrunfällen potenziell um 38 % bis 50 % reduzieren könne. Das ist enorm und mit ein Grund, warum ab 2022 solche Sicherheitshelfer obligatorisch für Neuzulassungen werden. Im immer hektischer werdenden Strassenverkehr gibt es so viele Komponenten zu beachten, die nicht nur schnell zu einer grossen Gefahr werden können, sondern auch nach einem konstant hohen Mass an Konzentration verlangen. Dass man da dann auch einmal etwas übersehen oder einen Fehler machen kann ist leider einfach menschlich. Die Unterstützung durch Fahrassistenzsysteme ist daher auch bei routinierten Fahrern und Fahrerinnen enorm wichtig. Nicht nur für die Sicherheit, sondern auch für den Fahrkomfort, ein gutes Beispiel dafür ist die Berganfahrtshilfe, jeder der schon einmal mit der Handbremse am Hang anfahren musste, wird mir da zustimmen. Und auch die Verkehrssignalerkennung ist überaus praktisch, so kann man keine Geschwindigkeitstafeln mehr übersehen und spart sich einiges an Busgeldern.

Wie siehst Du die Entwicklung von intelligenten Assistenz- und Sicherheitssystemen in Zukunft?

Diese Systeme werden in Zukunft immer mehr dazu beitragen, dass das Fahren bequemer und natürlich auch sicherer wird. Und auch die Gesetzeslage wird einiges ändern: Schon nächstes Jahr ab dem 6. Juli 2022 müssen alle neuen Fahrzeuge im EU-Raum einige vorgegebene Sicherheitssystemen aufweisen. 2024 werden dann in der EU gar keine Fahrzeuge mehr neu zugelassen, welche nicht über diese Systeme verfügen. Das gilt auch für die Schweiz. Dazu gehören unter anderem der oben erwähnte Notbremsassistent, Notfall-Spurhalte- sowie der Geschwindigkeitsassistent hinzu kommen weitere wie Müdigkeitserkennung oder Rückfahrassistenten. Somit werden bald einige Sicherheitssysteme zum Standard gehören, diese werden aber sicher noch weiter ausgebaut und entwickelt. Dieser Fortschritt wird so weit reichen, dass es in nicht allzu ferner Zukunft zu selbstfahrenden Autos führen wird.

Selbstfahrende Autos? Das klingt noch ein bisschen nach Science-Fiction, oder?

Überhaupt nicht, immerhin gibt es bereits heute Autos, die fähig sind Teilstrecken alleine zu Fahren. Beispielsweise Teslas. Ein Sicherheits- und Assistenzsystem ist im Grunde auch nichts anderes als eine abgeschwächte Version davon. Schliesslich erkennt das Fahrzeug selbständig die Gefahr, bremst ab oder sendet eine Warnung an den Fahrer oder die Fahrerin. Autonome Fahrzeuge, die komplett selbständig Fahren, sind nicht mehr weit entfernt. Die ersten sogenannten Level 4 Fahrzeuge werden wohl bereits zwischen 2025 und 2030 verfügbar sein.

Albert, COO von UPTO &  Mobilitätsprofi

Albert ist Mobilitätsexperte mit Herz und Seele. Als COO führt er ein Team aus absoluten Profis, gemeinsam bringen sie über 100 Jahre Mobilitätserfahrung zusammen.