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Manche spüren den Schnee, andere…

12.03.19
Wissen
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Aufmerksam und gefühlvoll Fahren!

Schon früh am Morgen beginnt die Herausforderung für eine sichere Fahrt. Die Anzeige im Auto blinkt auf: «Glatteisgefahr». Bei eisigen Temperaturen bildet sich vor allem in Gebieten wie Waldschneisen, mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Nebel, eine eisige Schicht auf dem Asphalt. Besonders bei diesen Bedingungen ist Vorsicht geboten und eine gefühlvolle Fahrweise ist gefragt. Die Kupplung langsamer kommen lassen und vorsichtiger Gas geben, gewährt bessere Chancen, um ein Durchdrehen der Räder zu verhindern. Bei einer manuellen Schaltung ist es grundsätzlich hilfreich, beim Anfahren den zweiten Gang zu benützen und generell früh in einen höheren Gang zu wechseln, denn auch das vermindert die Gefahr, dass die Räder durchdrehen. Auch besagt die Faustregel, dass man bei Schnee und Glatteis drei Mal langsamer unterwegs sein sollte als bei normalen Verhältnissen auf dem Asphalt.

Eiskratzen, einfach machen…

Wenn man es genau nimmt, beginnen die Sorgen des Tages jedoch schon vor dem Einsteigen ins Auto. Eine dicke hartnäckige Eisschicht auf der Fronschutzscheibe hat manch einen schon zu kreativen Alternativen für Kratzwerkzeuge verleitet. Hand aufs Herz, weder der Arbeits-Badge noch die alte CD im Handschuhfach, sind da eine ideale Lösung. Noch gefährlicher ist jedoch, nichts dergleichen zu probieren: «Ach, s’schmilzt dänn scho no unterwägs, ech gseh ja glich no biz»! Am beste sichert man sich im Winter immer einen Eiskratzer auf dem Rücksitzt. Wer morgens gerne 5 Minuten länger schläft, kann auch mal eine Wolldecke am Abend vorher auf die Frontschutzscheibe legen. Wichtig ist vor Augen zu haben, dass bei vereisten Frontschutzscheiben im Falle eines Unfalls, die Versicherung Leistungskürzungen vornehmen kann.

«Präventionieren» geht über «nicht frieren»

Niemand friert gerne, selbstverständlich behält man deshalb seine dicke Winterjacke im Auto an! Falsch, für die Sicherheit sollte man das genau nicht tun. Laut Bettina Zahnd, Leiterin der Unfallforschung & Prävention der AXA ist es wichtig, dass der Sicherheitsgurt eng am Körper anliegt. Durch eine dicke Winterjacke wird zuerst das Textilmaterial komprimiert und erst dann effektiv der Körper. Diese wenigen Zentimeter spielen durchaus eine Rolle, ob ein Aufprall verheerend enden kann.

O bis O und 4x4x4 Regel

Um unsere Kunden für eine sichere Fahrt zu unterstützen, statten wir unsere UPTO Autos gemäss den Faustregeln, von Oktober bis Ostern mit Winterreifen aus. Diese Winterreifen sind alle 4 gleich, werden maximal 4 Jahr gebraucht und weisen ein Mindestprofil von 4 mm aus.

Weitere Tipps findet ihr auch in den Axa Blogs